KNX Programmierung – aber richtig

Was ist das Wichtigste bei der KNX Programmierung?

Liebe Leser,

nachdem ich letztens eine mangelhafte KNX-Programmierung von einen Kollegen gesehen habe, möchte ich dies zum Anlass nehmen, auf die Grundpfeiler einer guten KNX Programmierung einzugehen.  Solche mangelhaft dokumentierten Programmierung kommen vor allem dann vor, wenn man sich das Wissen in Eigenregie erarbeitet hat. Denn bei der KNX Programmierung ist, das eindeutige Beschriften und Dokumentieren, ein absolut wichtiger Bestandteil

Beispielsweise ist die Beschriftung „Lampe Türe“ als Gruppenadressbeschriftung gut gewählt, wenn es im Gebäude nur einen Lampe über einer Tür gib. So ist eine schnelle Fehlersuche gewährleistet.

In kleineren Projekten, wie Einfamilienhäusern, Penthäusern oder Wohnungen kann man pro Raum eine Hauptgruppe machen, um eine gewisse Übersichtlichkeit zu schaffen.

Greift man auf  Abkürzungen zurück, sollte man solche verwenden,  die allgemein verständlich sind, oder man hält sich an die Abkürzungen aus den Projektrichtlinien der KNX 

Was ich leider immer wieder merke ist,  dass Status bzw. Rückmeldungen in unterschiedlichen Hauptgruppen und dann in Folge in unterschiedlichen Mittelgruppen realisiert werden.  Genau dabei passieren die meisten Fehler: Wenn man es so umsetzt, wird leider die falsche GA (Gruppenadresse) mit dem falschen KO (Kommunikationsprojekt) verknüpft.  Oder man vergisst überhaupt die Rückmeldung zu verknüpfen. Das zieht dann meist den Fehler mit sich, der sich hauptsächlich bei der 1 Tastenfunktion und der Funktion der Umschaltung einer Lampe sehr gerne ergibt.  Nämlich, dass man 2mal drücken muss, damit die Funktion ausgeführt wird.

Sollte man dann auf Google zurückgreifen, wird in Foren und Newsgruppen oft geschrieben, dass auf die hörende Gruppenadresse verknüpfen werden muss – vor allem bei „Zentral-Aus“ mit der „Zentral-Aus-Funktion“. Klar kann man das so machen, ist aber eher ungünstig. Jetzt werden sehr viele aufschreien und meinen, ja das ist doch richtig, aber ich bin der Meinung, dass ist nicht professionell.  Wie macht es der Profi? Natürlich löst er es so, dass der Status des betreffenden Kanals „mitgehört“ wird.

Für größer Projekte, Bürogebäude und noch größer muss man sich ein eigenes Konzept überlegen. Denkt bitte immer daran, als Firma sollte nach einer firmenweiten Struktur für alle Projekt arbeiten, so dass das Projekt auch jederzeit von einem anderen Mitarbeitern übernommen werden kann. Und am Ende nicht die Dokumentation für den Kunden vergessen – er bezahlt diese Leistung ja auch 😊

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