Smart Home Living

Welche Funktionen gehören in die Cloud?

Funktionen Cloud

Funktionen Cloud

 

Vorweg muss man sagen, dass es jedem Einzelnen überlassen ist, welchen Anwendungen seines Smart Homes in die Cloud gestellt werden.

 

Dank unserer Smartphones können unzählige Daten und Anwendungen über die Cloud betrieben werden. Dadurch ist aber auch der „Daten-Sammelwut“ der Konzerne die Türe geöffnet.

 

Schauen wir uns dazu die Wetterstation von Netatmo genauer an. Angefangen hat man nur mit einer Außen- und einer Innenstation zur Temperaturmessung. Hier würde keine Anwender ein „schlechtes“ Gefühl betreffend Datensicherheit haben. Jedoch – bei der Innenstation ist auch Mikrofon eingebaut, welches den Lärmpegel innerhalb des Raumes messen soll. Was dieses Mikrofon noch alles messen oder analysieren kann, wird nicht weiter erwähnt. Da die Wetterstation nur funktionsfähig ist, wenn sie permanent mit dem Internet verbunden ist, werden alle Daten – von der Einrichtung bis zum laufenden Betrieb – in der Cloud abgespeichert. Also auch jene Daten, die über das Mikrofon erfasst werden.

 

Aber kommen wir wieder zurück zu den Smart Homes. Es gibt einige Anbieter die benötigen das Internet und auch die Cloud für die intelligente Wohnraumsteuerung. Alle relevanten Daten sind dabei über das Internet steuerbar und in der Cloud gespeichert – wollen Sie sich wirklich diesem Risiko aussetzen?

 

Wer dies nicht möchte hat eine Alternative: KNX

 

KNX benötigt keine Anbindung an das Internet oder die Cloud (Funktionen Cloud), um ordnungsgemäß zu funktionieren. Jeder Bauteil ist einzeln steuerbar, voll integrier- und austauschbar. Ist einmal ein Bauteil – z.B. ein Lichttaster oder Schaltaktor – defekt, hat dies keine Auswirkung auf die Steuerung des Hauses, da alles andere problemlos weiter funktioniert.

 

Sollte man trotzdem einen Teil seines Hauses in der Cloud abspeichern wollen, kann man, dank KNX und IOT (Internet of things / Internet der Dinge) frei entscheiden, welche Funktionen in der Cloud gespeichert werden.

 

Ich persönlich empfehle meinen Kunden immer, nur die notwendigsten Daten in die Cloud zu speichern – also Funktionen, die man gerne aus der Ferne bedienen möchte. Ein Beispiel dafür ist die Heizung – hier kann es praktisch sein, wenn ich diese über das Internet steuern kann.

 

Dank der fortschrittlichen KNX Technologie ist es auch ohne Cloud möglich, einen kompletten Fernzugriff auf sein Smart Home zu haben. Mittels VPN Verbindung mit Sicherheitszertifikaten, wie sie auch bei zahlreichen Firmen verwendet werden, kann ein sicherer Datenaufbau gewährleistet werden. Eine weitere Möglichkeit sind Schlüsselanhänger mit Passwortgenerator, welche eine verschlüsselte und abgesicherte Verbindung zum Smart Home aufbauen.

 

Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten um Smart Home Living zu realisieren. Jeder Einzelnen kann selbst entscheiden, wie er seine Smart Home absichert.

 

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